Beschreibung
Acht Jahre nach Blue Maqams kehrt Anouar Brahem mit einem gewichtigen Projekt zurück, das nach einer Verszeile des Dichters Mahmoud Darwish benannt ist, die lautet: »Wohin sollen die Vögel nach dem letzten Himmel fliegen?« Die Kompositionen für Oud, Cello, Klavier und Bass setzen sich auf subtile Weise mit dieser metaphysischen Frage und ihren umfassenden Verstrickungen in einer unruhigen Zeit auseinander. Zwar stützt sich Brahem auf die traditionellen Formen der arabischen Musik, doch setzt er sich gleichzeitig stets mit Einflüssen aus aller Welt auseinander und hat sich von Quellen aus unterschiedlichen Kulturen inspirieren lassen. Der Bassist Dave Holland und der Pianist Django Bates sind erneut Teil des internationalen Quartetts des tunesischen Oud-Meisters, das hier nun durch die Cellistin Anja Lechner ergänzt wird. Brahems musikalisches Verständnis mit Holland ist inzwischen legendär. »Daves Spiel verleiht mir Flügel«, sagt Anouar, eine Beobachtung, die sich auf dem Album wiederholt bestätigt. Django Bates‘ Klavier, durchweg eine wichtige begleitende Kraft, steuert wirbelnde Soli bei. Das Album markiert das erste Mal, dass Anouar ein Violoncello in eine Formation einbaut. Anja Lechner, die eine stimmführende Rolle in der Aufnahme einnimmt, ist seit langem mit Brahems Kompositionen vertraut und hat sie u.a. in ihr eigenes Konzertrepertoire aufgenommen. Anja Lechners Cello hat hier das erste und letzte Wort.
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